Aus Keywords sind Fragen geworden.
Menschen tippen keine Stichworte mehr, sie schreiben ihr Problem aus. Das verändert, worauf deine Seiten antworten müssen.

Wie hat sich die Suche von Keywords zu Fragen verschoben?
Suchanfragen werden länger und formulierter. Bei Google sind Anfragen aus drei bis vier Wörtern inzwischen die größte Gruppe, an KI-Assistenten schreiben Menschen ganze Sätze. Der Grund ist einfach: Die Eingabefelder antworten, statt Links zu listen.
Wer vorkommen will, muss die Frage kennen, nicht das Keyword.
Die Ein-Wort-Suche verschwindet.
Zwischen Januar 2025 und August 2026 fiel der Anteil der Anfragen aus ein bis zwei Wörtern von 42 auf 24 Prozent. Anfragen aus drei bis vier Wörtern stiegen im selben Zeitraum von 33 auf 48 Prozent und sind heute die größte Gruppe.
Anteil der Suchanfragen aus ein bis zwei Wörtern, August 2026. Anfang 2025 waren es 42 Prozent.
Quelle: Google-Ads-Impressionen, berichtet von Search Engine LandAn Assistenten schreibt man Sätze.
Ein Prompt an einen KI-Assistenten ist im Schnitt rund 23 Wörter lang, eine Google-Suche rund 3,4. Das ist nicht nur ein anderer Kanal, das ist eine andere Sprache: ganze Fragen mit Kontext, Bedingung und Ziel.
Wörter hat ein Prompt im Schnitt, gegenüber 3,4 Wörtern bei einer Google-Suche.
Quelle: SemrushDie Antwort passiert ohne deine Seite.
In den USA endeten Anfang 2026 rund 68 Prozent der Google-Suchen ohne einen Klick, 2024 waren es gut 60. Die Frage wird weiter gestellt, nur beantwortet sie jemand anderes. Deine Inhalte wirken dann als Quelle, nicht als Ziel.
der Google-Suchen in den USA endeten Anfang 2026 ohne Klick. 2024 waren es 60 Prozent.
Quelle: SparkToro, berichtet von Search Engine LandKurz beantwortet.
Sind Keywords damit erledigt?
Nein. Sie beschreiben nur nicht mehr, wie gesucht wird. Ein Keyword ist ein Thema, eine Frage ist ein Bedarf. Für die Recherche bleibt das Thema nützlich, geschrieben wird für die Frage.
Woher weiß ich, welche Fragen meine Zielgruppe stellt?
Aus den Orten, an denen sie gestellt werden: Google, KI-Assistenten, Foren, Communities, Presse und Fachmedien. Das Scouting von flize sammelt sie dort laufend ein.
Was mache ich mit einer Frage, die meine Seite schon beantwortet?
Prüfen, ob die Antwort auch als Abschnitt für sich steht. Der Antwort-Check zeigt zu jeder Frage die Fundstelle bis auf den Abschnitt, oder eben die Lücke.
Die nächsten Bausteine.
Was fragt dein Markt gerade?
flize scoutet laufend den Intent aus Foren, Social und Presse.
ScoutingWas beantwortet deine Website schon?
Jede Frage gegen deine Seiten, mit Fundstelle bis auf den Abschnitt.
Antwort-CheckGeschrieben, um zitiert zu werden.
Fünf Schritte Briefing, dann schreibt flize.
So entsteht ein ArtikelWelche Fragen stellt dein Markt gerade?
Domain eintragen, flize zeigt dir die Fragen deiner Zielgruppe und was deine Seiten davon schon beantworten.